Interview mit Dirk Heidemann, Deutsche Telekom

in Home von rjoerges am 05. November 2009

Kurz nach seinem Besuch in der Bloggerlounge hat uns Dirk Heidemann, bei der Deutschen Telekom AG – Products & Innovation zuständig für das Open Development Programm, folgendes Interview gegeben:

discuss & discover: Dirk Heidemann über den developer garden der Deutschen Telekom from Richard Joerges on Vimeo.

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Video: Interview mit Wikinomics-Autor Don Tapscott

in Home von rjoerges am 21. Oktober 2009

Wikinomics-Autor Don Tapscott erklärt gewohnt fundiert den Wandel der Welt durch Web 2.0 und Social Media:

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Video: Rechtliche Grenzen im Internet

in Home von rjoerges am 21. Oktober 2009

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, auch wenn es immer wieder Stimmen gibt, die das Gegenteil behaupten. Das ist zumindest ein Ergebnis der von Michael Praetorius moderierten Diskussion zwischen dem Social Media Pionier Alex Wunschel und dem Rechtsanwalt Florian Hensel. Hier die Zusammenfassung der Session:

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discuss & discover Conference: Jesse James Garrett

in Home von rjoerges am 29. September 2009

It’s all about creating systems that work the way people work, rather than the way technology works. I´m really looking forward to speaking in my keynote at the discuss & discover about the ultimate user experience IT companies should create for their customers.

Besser als er selbst kann man das Ziel von Jesse James Garrett gar nicht charakterisieren. Um so glücklicher sind wir, dass er auf der discuss & discover Conference am Mittwoch den 21. Oktober ab 9:15 die Keynote halten wird. Sein Thema: Kundenerfahrung als Business Enabler der Zukunft.

Hinter dem trockenen Titel steckt natürlich geballtes Know-how. Immerhin ist Jesse James Garrett derjenige, der den Begriff Ajax geprägt und das technische Konzept dahinter als erster beschrieben hat. Ajax steht übrigens für Asynchrnous JavaScript and XML und ist die Technologie, die viele moderne Web-Anwendungen erst ermöglicht hat. Tatsächlich gäbe es Web 2.0 ohne Ajax nicht, denn diese Technologie erlaubt es das Web zur Anwendung machen, statt einfach nur zum Medium.

Logisch, dass so ein Vordenker noch mehr in Petto für das Web der Zukunft hat. Beispielsweise das hier:

Übrigens: Das Programm der discuss & discover Conference gibt es hier als PDF zum Download.

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Neues rund um Cloud-Computing

in Home von rjoerges am 10. September 2009

Really Simple Syndication (RSS) ist eine Methode, mit der Blogs, Webseiten und Programme Inhalte untereinander austauschen können. So können Anwender beispielsweise Artikel aus News-Portalen mit einem so genannten RSS-Reader lesen oder Webseiten-Betreiber die Headlines von Blogs auf Ihre Homepage einblenden. Eine Technologie, die seit Jahren etabliert ist.

Nun gab der Blog-Hoster Wordpress.com bekannt, dass die rund 7,5 Millionen dort gehosteten Blogs ab sofort ihren RSS-Feed in die Cloud schicken. Will heissen: Dank Cloud-Computing ist ab sofort die Echtzeit-Übermittlung von RSS-Feeds möglich. Ein Feature, dass ohne die neue Technologie nicht zu realisieren wäre. Immerhin geht es dabei bei Wordpress.com um den Transport von rund 50.000.000 Beiträgen pro Woche. Wie gesagt in Echtzeit, dass heißt sobald ein Beitrag online gestellt wird.

Consumer-Angebote waren die ersten, die massiv die Cloud nutzten. Angefangen mit dem Online-Händler Amazon (der mit seinen Web Services auch einen eigenen Cloud-Dienst betreibt), über Google bis hin zu zig Web-2.0-Startups, die sich aus Kosten- und Skalierungsgründen für die neue Technologie entschieden haben. Die Technologie ist also alles andere als unausgereift.

Im Corporate-Umfeld gibt es allerdings noch Bedenken. Vor allem wegen der Datensicherheit, der Frage wem die Daten in der Cloud gehören, wenn sie einmal dort gelandet sind und letztendlich wegen diverser Befindlichkeiten. Beispielsweise einem latenten “Unwohlsein” geschäftskritische Daten in die diffuse “Wolke” zu schicken, statt sie auf eigenen, physikalisch vorhandenen Speichermedien und Servern zu halten. Für letzteres Problem bietet sich allerdings eventuell schon eine Lösung an.

Jetzt droht dem Cloud-Computing laut des Blogs PRmacher neues Umgemach:

Die Bestimmung, dass Personendaten aus der EU nur innerhalb der EU verarbeitet und gespeichert werden dürfen, ist laut Novell in DACH “erschreckend”, “politisch gefährlich” und eine Bedrohung für das gesamte Konzept des Cloud Computing. Begründung: Damit würden große Datensammlungen begünstigt, die dann umso gefährdeter wären, von Hackern angegriffen zu werden.
Diese Sichtweise ist natürlich zumindest zweifelhaft. So schreibt PRmacher weiter:
Selbstverständlich ahnen wir die Motivation eines Players wie Novell, solche Ängste zu schüren. Sie sind aber nebensächlich. Politisch gefährlich ist nicht, wenn persönliche Daten in der EU bleiben, sondern wenn sie außerhalb der EU gespeichert werden, etwa in den USA, wo dortige Institutionen sie nach Belieben analysieren und weiterverarbeiten können – sogar mit ausdrücklicher politischer Legitimation und ohne richterliche Aufsicht.
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Compliance in Zeiten von Web 2.0 und Social Media

in Home von rjoerges am 07. September 2009

Die Computerwoche hat einen interessanten Beitrag über Compliance 2.0. Es geht dabei um Probleme, Fallstricke und Lösungen im Bereich Compliance. Unbestreitbar haben das Web 2.0 und Social Media zum einen eine Berechtigung in der Unternehmenswelt, zum anderen handelt es sich dabei um zeitgemäße Marketing-Tools. Das Problem aber ist, dass im Mitmach-Web auch eine Menge Fallstricke für die Compliance-Regeln lauern:

Unter dem Rechtsaspekt betrachtet, stellt das Web 2.0 alle Beteiligten vor neue Herausforderungen. Sie betreffen keineswegs nur die Unternehmen, die in ihrem Kerngeschäft mit interaktiven Web-Anwendungen zu tun haben. Der Umgang mit den Nutzern richtet sich hier sowohl an nationalen als auch nach internationalen Rechtsgrundlagen aus. Deshalb müssen alle Unternehmen im Zug von Web-2.0-Anwendungen Lösungen für ein ganzheitliches und nachhaltiges Datenschutz- sowie Identitäts-Management entwickeln – und diese in ihre Compliance-Strategie einbinden.

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Haben wir die Kontrolle über die Marke bereits verloren? Markenführung im Zeitalter von Web 2.0

in Informationen für Marketing-Experten von Redaktion am 26. Mai 2009

von Zeljko Ratkovic, Geschäftsführer, brand.david Kommunikation

Wikipedia, YouTube, Flickr, Xing, Facebook, Twitter und unzählige Blogs oder Microblogs: mitteilungsfreudige Web-Nutzer entwickeln und erfinden ständig ihre eigenen Räume und Welten, vernetzen und tauschen sich über alles und jeden aus. Aber welche Folgen hat diese unbändige Kommunikationslust für die eigene Marke?

Führt die Virtualisierung von Medien und Kommunikation nicht zwangsläufig zum Kontrollverlust? Jede Veränderung birgt Risiken aber vor allem Chancen für den, der damit umzugehen weiß. Marken, die sich mit der digitalen Welt auseinandersetzen und diese sinnvoll in ihr Marketing und ihre Kommunikation integrieren, können auf jeden Fall von den Veränderungen profitieren.

Change & Challenge

Der Strategiewechsel in der Markenführung bedeutet für die Marketingkommunikation die Abkehr vom Markendiktat. Umdenken ist angesagt: Das Unternehmen entscheidet nicht mehr alleine wann, wie, in welchem Umfang, in welcher Form und wem die Information mitgeteilt wird. Der vernetzte Mensch will partizipieren, mitmachen und mitgestalten. In weltweit über 100 Millionen Blogs wird sekündlich diskutiert, ausgetauscht, kritisiert, gelobt und vor allem viel Content produziert. Wer nicht dabei ist, kann nicht mitreden und wer nicht mitredet, verliert den Kontakt zum interaktiven Konsumenten – was fatal wäre.

Erleben & senden

Web 2.0 steht in erster Linie für die zunehmende Emanzipation der Konsumenten von der reinen Empfänger-Rolle. Der aktive Web 2.0-Konsument will nicht mehr reine Projektionsfläche für ungezielte Markenbotschaften sein. Er ist mündig, er hat eine Meinung und vor allem will er diese auch allen kundtun. Nur ein Beispiel: Auch vor dem Web 2.0 hat man sich über die Zugverspätung maßlos geärgert und seinem Ärger im engsten Umfeld – also Familie oder Arbeitskollegen – Luft gemacht. Heute schreibt man sich seinen Frust im Web von der Seele mit einem beeindruckenden Ergebnis: Wer in der Suchmaschine „Probleme mit der Bahn” eingibt, erhält in 0,25 Sec. 1.770.000 Suchergebnisse (Google 19.05.2009). Sichtbare Problemfälle oder Potenzial für Image-Korrekturen? Es liegt bei den Unternehmen, was sie daraus machen. Das Web 2.0 fordert und ermöglicht gleichzeitig einen andauernden Dialog. Es wird nicht mehr nur dann kommuniziert, wenn die Marke das für sinnvoll oder angebracht erachtet. Entweder ein Unternehmen bzw. eine Marke stellt sich auf einen aktiven und kontinuierlichen Austausch mit dem Publikum ein, oder dieser wird ohne sie stattfinden. Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass selbst wenn sich eine Marke „raushält”, trotzdem über sie diskutiert werden wird. Und zwar mit unklaren Konsequenzen.

Annehmen & verwandeln

Durch das Web 2.0 verliert das Marken-Management nicht die Kontrolle, aber die Markenführung verändert sich -  sie wird Intensiver, interaktiver und kontinuierlicher. Auch auf die klassischen Medien werden wir trotz Web 2.0 keineswegs verzichten können oder dürfen. Wichtig ist dagegen ihre Vernetzung mit den neuen Kommunikations-Welten. Und das Wichtigste: Web 2.0 macht das konsequente Einhalten des Markenversprechens zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen. Schließlich entstehen und bestehen Marken nicht, indem sie gewünschte Inhalte in die Köpfe der Konsumenten verpflanzen, sondern indem sie eine positive – wenn auch manchmal kritische – Interaktion führen. Mit dem Ziel, fruchtbares und relevantes Feedback von dem wichtigsten Kapital eines jeden Unternehmens zu erhalten: dem Kunden.

 
brand.david Kommunikation ist die Werbeagentur der discuss & discover.

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Erster Webmontag bei der discuss & discover

in Neues von der discuss & discover von Redaktion am 26. Mai 2009

von Julia Haigis (Team discuss & discover)

Rund 50 deutsche Blogger und Web 2.0-Interessierte diskutierten am 18. Mai auf dem „Webmontag” im Pressezentrum West der Messe München International auf Einladung der discuss & discover die Zukunft des Web 2.0. Der Veranstaltungsort war symbolisch gut gewählt, sind doch die Blogger heute eine ernst zunehmende Ergänzung für die traditionellen Medien und Journalisten.

Der Webmontag ist eine typische Web 2.0-Veranstaltung: es gibt keine Organisatoren, keine finale Tagesordnung; alles erfolgt „basisdemokratisch” und mehr oder weniger „adhoc”. Im Internet wurde zur Veranstaltung eingeladen und dort konnte man sich nicht nur anmelden, sondern zugleich auch Vorschläge für die Agenda machen. Jeder, der ein Thema hatte, durfte fünf bis sieben Minuten vortragen. Nach jedem Vortrag wurde abgestimmt, ob der Referent noch ein wenig zugeben darf, oder nicht. Anschließend wurde diskutiert. Wohin die Diskussion trieb, war vorher nicht abzusehen.

Während zwei Referenten in mehr oder weniger kommerziellen Kurzvorträgen ihre Start-Ups vorstellten, diskutierten andere technische Neuerungen für Online-Terminkalender oder die Idee eines nicht-kommerziellen Digital Art-Events für München.

Als Gastgeber durfte ich die discuss & discover vorstellen und staunte nicht schlecht, als unmittelbar nach „meinen” fünf Minuten gleich zwei Jungunternehmer nach dem Preis für eine Beteiligung auf einem Themenpavillon fragten. Hinter der für mich so ungewohnten Veranstaltungskultur blitzte ein zutiefst professionelles Selbstverständnis der Beteiligten auf. Hätte Bill Gates bei der Gründung von Microsoft einen Webmontag als Kontaktbörse und Podium zur Verfügung gehabt, wäre die Etablierung des heutigen Weltmarktführers vermutlich noch schneller erfolgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Bilder vom Webmontag gibt’s hier auf der neuen Flickr-Site der discuss&discover.

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Fallbeispiel: Online-Marketing im Web 2.0

in Informationen für Marketing-Experten von Redaktion am 22. April 2009

von Pierre Rebetez (tweakfest Art Director, DCA)

Auf dem Tweakfest, dem Festival für Digital Culture & Lifestyle, das gerade wieder am 24. und 25. April in Zürich stattfand, treffen sich die Größen der Schweizer Kreativwirtschaft, sowie Hightech-Ikonen mit internationalem Ruf. Unsere neue Web Site soll über das Festival hinaus als Trendmaschine und Networking Tool Bestand haben.

Eine konsequente Vernetzung war uns besonders wichtig, um eine offene und lebendige Community aufbauen zu können. Deshalb setzten wir für den neuen Webauftritt auf das Open Source Blogging System „WordPress” und die beliebtesten sozialen Netzwerke.

Jedes einzelne Multimedia-Element auf der Blog-basierten Seite von www.tweakfest.ch stammt von externen Plattformen. User loggen sich zum Beispiel über Facebook Connect ein, Kommentare werden über Facebook Feeds übertragen, Postings erscheinen via Twitter als Status-Message im Facebook Account. Das Festival-Programm ist über Google Calendar abrufbar.

Jeder Bereich der Site spiegelt Interaktivität wider. Hinter dem Button „Newsfeed” steht ein Content Aggregator, dessen eigenes Redaktionsteam die Qualität der Nachrichten sicherstellt. Dieses „One-Click-Redaktionssystem” besteht aus Mitgliedern der DCA. Sie favorisieren ein Video im YouTube Account oder bookmarken einen spannenden Artikel bei Delicious – der Content wird anschließend via RSS automatisch auf der Seite eingebunden.

News, Videos und Musik-Tracks von Künstlern des tweakfest laden wir mit wenigen Mausklicks als Blog-Posting auf der Website hoch. User können wiederum Live-Mitschnitte der Auftritte zeitnah herunterladen. Auch das Community-Management „lebt” Web 2.0: Wir nutzen Flickr als Foto-Management-Tool, YouTube für die Verwaltung von Bewegtbildern sowie Paypal und Xing für das Mitglieder-Management. Hier wurden Vernetzung und Interaktion radikal umgesetzt.

Was wäre Avantgarde ohne Kunst? Ganz im Stil von Web 2.0 präsentiert die Homepage die Medienkunstinstallation „Breaking the news” von Marc Lee. Das Plugin Oamos saugt zu einem Stichwort frei verfügbare Inhalte aus dem Netz und sammelt sie in einer Flash-Applikation. Kunst, Musik, News – eingebettet in Web 2.0 Applikationen. So werden digitale Inhalte bereitgestellt und erlebbar gemacht.

Wird Content auf einer der externen Plattformen verändert oder ergänzt, aktualisiert sich die Seite tweakfest.ch durch die Einbettung automatisch. Jeder unserer Mitarbeiter betreut eine der genutzten externen Plattformen. Das ist essentieller Teil des integrativen Kommunikationskonzeptes. Dafür entfällt ein großes Budget komplett, nämlich die Kosten für Programmierungsaufwand und Lizenzgebühren.

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Was nix kost, iss nix! Gut, dass wir lernen, für das Web 2.0 zu bezahlen!

in Home von Michael Kausch am 12. Februar 2009


Wie das Handelsblatt gestern berichtete, sind immer mehr Internet-Nutzer bereit, für moderne Web 2.0-Services Geld zu bezahlen. Die Business-Community XING sieht sich gar bereits als Krisengewinner und konnte im vergangenen Jahr ihren Umsatz um 80 Prozent auf gut 35 Millionen Euro steigern. Mehr als eine halbe Million Menschen werden bei XING inzwischen als zahlende Premium-Mitglieder geführt.

Sicherlich profitiert XING als beliebter Kontakthof für Bewerber und Headhunter von der derzeitigen wirtschaftlichen Krise. Aber grundsätzlich zeigt der Erfolg des deutschen Web 2.0-Entrepreneurs ebenso wie das neuerdings verstärkte Engagement seines amerikanischen Herausforderers LinkedIn, dass sich die Investitionen in Web 2.0 auszuzahlen beginnen more

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