Messen spielen Krisensignale herunter

in Home von Kurt Schraudy am 12. Februar 2009

Das Handelsblatt schrieb das deutsche Messewesen unter dem Titel “Messen spielen Krisensignale herunter” einmal mehr in die Krise.

Leitmessen bilden zunächst einmal den Markt ab – in guten wie in schwierigen Zeiten. In der persönlichen Begegnung der Vertreter einer Branche auf internationalen Messen, also in der intensiven Diskussion miteinander, werden Wege aus der Krise erörtert. Dadurch wird eine gemeinsame Orientierung geschaffen und Orientierung ist die Basis für Zuversicht.

Das gegenwärtige Problem besteht ja nicht darin, dass Krisensignale heruntergespielt werden (im Ausland wird uns diese Eigenschaft auch nicht wirklich nachgesagt). Das Problem liegt vielmehr darin, dass jedes negative Signal -zigfach verstärkt wird. Wir stecken in einer Vertrauenskrise. Die Zuversicht ist uns abhanden gekommen.

Richtig: manche Messen müssen einen signifikanten Umsatzrückgang verkraften, andere Messen sind stabil oder wieder andere verfügen gar noch über eine Warteliste. Es hängt ab von der Region, der Branche und der Position der jedweiligen Messe im Wettbewerb. Marktführerschaft schützt – gerade in Zeiten, in denen Marketing-Budgets sehr kritisch geprüft werden. Marktführerschaft müssen wir uns aber erarbeiten, immer wieder aufs Neue: im Produkt, in den Services, im Vertrieb und in der Kommunikation. Wir arbeiten mit Zuversicht an neuen Veranstaltungskonzepten. Jetzt! Denn in Krisenzeiten werden Marktanteile neu verteilt.

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