App-Store-Studie: Mobile Applikationen

in Home von rjoerges am 01. September 2009

Mobiles Internet und Smartphones boomen. Soweit dürfte das jedem klar sein. Aber lässt sich damit wirklich Geld verdienen? Offenbar schon, zumindest laut einer Studie des Anzeigen-Vermarkters Admob. Der Spezialist für Werbeanzeigen auf mobilen Endgeräten hat über eine Woche hinweg 1.117 Nutzer des Apple iPhone, iPod touch und von Googles Handy-Betriebssystems Android beobachtet. Beide Plattformen, die von Apple als auch von Google, zeichnen sich durch einen eigenen App-Store aus, in dem sowohl kostenlose, als auch kostenpflichtige Programme angeboten werden.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Sowohl die iPhone-, als auch Android-Nutzer verbringen täglich um die eineinhalb Stunden mit mobilen Applikationen. iPod-touch-Nutzer sogar zwei Stunden.
  • iPhone-Anwender laden im Monat durchschnittlich 7,6, Android-Nutzer 8,1 und Touch-Nutzer gar 16,4 kostenlose Programme aus den jeweiligen App-Stores.
  • Bei den kostenpflichtigen Programmen sind es 2,6, 1,0 und 2,0 Programme.
  • Besonders Interessant: 50 Prozent der iPhone-User gaben an, ein oder mehr kostenpflichtige Programme pro Monat herunterzuladen, bei den Android-Anwendern waren es lediglich 19, bei den Touch-Usern 40 Prozent.
  • Der Wert der Programme betrug im Schnitt 9,49 US-Dollar beim iPhone, 8,63 bei Android und 9,79 beim iPod touch.

Die Studie ist natürlich nur begrenzt auf den deutschen Markt übertragbar, gibt aber gewiss einen guten Hinweis auf das mögliche Marktpotential.

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Internet-Security: Weniger Phishing, mehr Trojaner

in Home von rjoerges am 28. August 2009

Wie heise-online berichtet, soll laut einer aktuellen Studie von IBM der Anteil von Phishing-Mails unter den Spam-Mails im ersten Halbjahr 2009 auf 0,1 Prozent gesunken sein. Im gleichen Zeitraum des letzten Jahres lag der Anteil noch zwischen 0,2 und 0,8 Prozent. Auch das Bundeskriminalamt berichtet laut heise, dass nur noch 10 Prozent der Schadensfälle beim Online-Banking auf nachgemachte Banking-Seiten zurückzuführen seien. Für eine Entwarnung gibt es aber dennoch keinen Grund: Statt auf Phishing-Mails setzen die Online-Verbrecher verstärkt auf Trojaner oder nutzen Sicherheitslücken in Browsern und anderen Programmen.

Gut also, dass das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Mittwoch gleich zwei Online-Portale gestartet hat, die Nutzer über Online-Risiken informieren. Auf Verbraucher-sicher-online.de erfahren Anwender alles über Sicherheitsrisiken und wie sie sich dagegen schützen können. Mit Surfer-haben-rechte.de soll hingegen auf Datenschutz-Probleme und die Rechte der Anwender bei der Nutzung von Online-Angeboten hingewiesen werden.

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Mobile Lokale Suche: Trend der App-Kultur

in Home von rjoerges am 21. August 2009

Die BITKOM prognostiziert dem mobilen Internet rosige Zeiten: “2009 und 2010 wird der Markt um je zehn Prozent wachsen – trotz Wirtschaftskrise… Im Trend liegen Zusatzprogramme für Smartphones, so genannte ‚Apps’, darunter standortbasierte Anwendungen wie Straßenkarten und Restaurantfinder“, heißt es in der Pressemeldung vom Juni diesen Jahres.

Ob Spiele aller Art, Musik-Tools oder mobiler Zugang zu den diversen sozialen Netzwerken, Smartphone-Nutzer lieben ihre witzigen und praktischen Apps. Und auch die Kreativität der Programmierer wurde angeheizt: Rund 100.000 Entwickler haben zum Beispiel weltweit mehr als 65.000 Apps für das iPhone entwickelt, die bereits mehr als 1,5 Milliarden Mal heruntergeladen wurden.

Auf große Beliebtheit treffen die “mobilen Helferlein” vor allem bei Geschäftsleuten, die viel unterwegs sind. Sei es, um beispielsweise unterwegs die nächsten Stationen der Geschäftsreise zu organisieren, den lokalen Taxiruf zu ermitteln oder um eine nette Bar für den Absacker nach dem Geschäftsmeeting zu finden. Mit der entsprechenden App ist das kein Problem. Die sogenannte „Mobile Lokale Suche“ liegt voll im Trend. So vermeldet das Marktforschungsinstitut Comscore, dass die Downloadzahl von Lokale-Suche-Anwendungen von März 2008 bis März 2009 um rund 83 Prozent gestiegen war.

Sehr beliebt bei den deutschen iPhone-Usern ist klickTel for iPhone. Fast 50 Prozent von ihnen haben die App auf ihrem Apple-Smartphone installiert. Mithilfe des Programms kann man unterwegs im Telefonbuch- und Branchenbuch nach Adressen, Telefonnummern, Anbietern und Dienstleistern suchen. Der Clou ist dabei natürlich die Lokale Suche: Dank GPS und Cell-ID weiß das Mobiltelefon, wo es sich gerade befindet. So lassen sich auf Knopfdruck die nächstgelegenen Restaurants, Bars oder gar Notapotheken finden. Dank Karte und Routenplaner gelangt der Nutzer anschließend schnell und ohne Umwege zum gewünschten Ziel.

Schon wenige Tage nach der Veröffentlichung im Januar 2009 hatte der Service zur mobilen Lokalen Suche die Nummer 1-Platzierung bei den Downloads innerhalb des App Store erreicht. Dazu passen die Zahlen, die der Hersteller telegate MEDIA, ermittelt hat. Die Nutzer machen über Mobile-Apps 12 Anfragen pro Monat, im Vergleich dazu aber nur 3 Anfragen über das Web. Also viermal so viel. Sie belegen auch, dass iPhone-Nutzer in Deutschland deutlich mehr Lokale-Suche-Abfragen tätigen als die Nutzer anderer Smartphone-Plattformen.

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Die Bedeutung des Internets für B2B

in Home von rjoerges am 30. Juli 2009

Das Fürther Institut für Markenführung (IFOM) hat eine interessante Studie (PDF) herausgegeben. Das Fazit: B2B-Unternehmen wissen zwar um die Bedeutung des Internets, trotzdem fehlt es ihnen aber offenbar an einer überzeugenden Web-Strategie.

  • So halten etwa 70 Prozent der Unternehmen das Internet für “sehr wichtig” bzw. “wichtig” in Bezug auf “Schnelligkeit der Geschäftsabwicklung“. Nur ca. 25 Prozent bestätigen jedoch, einen substantiellen Anteil (mehr als 40 Prozent) ihrer Geschäftsprozesse mithilfe des Internets abzuwickeln.
  • Einerseits wird der Einfluss des Internets entlang des Kaufentscheidungsprozesses von ca. 40 Prozent der befragten Unternehmen als sehr hoch/hoch beurteilt. Andererseits wird dessen Bedeutung für einen direkten Erfahrungsaustausch eher gering eingeschätzt.
  • Aktuelle Internettrends wie „Video Content“ oder “Social Networks“ werden in Unternehmen durchaus eingesetzt. Die Ermittlung relevanter Online-Kennzahlen und der konsequente Einsatz von Kennzahlensystemen, welche für eine flexible, erfolgsorientierte Steuerung des Online-Marketings unerlässlich sind, werden jedoch klar vernachlässigt.
Dabei ergeben sich selbst für kleine und mittlere Unternehmen dank Cloud-Computing und SaaS vollkommen neuen und vor allem kostengünstige Möglichkeiten ihr Internet-Geschäft online zu bringen.
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BVMM: Der Mittelstand steckt immer noch in der Kreditklemme

in Home von rjoerges am 14. Juli 2009

Insgesamt 1.503 Unternehmen haben sich an einer Umfrage des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BWMM) zur Bundestagswahl 2009 beteiligt. Die Ergebnisse geben auf der einen Seite Anlass zur Hoffnung, auf der anderen Seite zur Sorge.

So bezeichnen knapp 73 Prozent der Umfrageteilnehmer ihre gegenwärtige wirtschaftliche Lage als befriedigend (39 Prozent), gut (27,8) beziehungsweise sogar sehr gut (5,8). Die Zukunft wird fast schon rosig gesehen. Ganze 83 Prozent der Befragten schätzen ihre wirtschaftliche Lage in zwölf Monaten als befriedigend oder besser ein. Allerdings dürfen diese Zahlen nicht darüber hinweg täuschen, dass 47 Prozent ihre Liquiditätssituation im Vergleich zum Vorjahr als schlechter einschätzen.

Sorgen bereitet den Befragten die Situation auf dem Kreditmarkt. Auf die Frage, ob sich die Kreditkonditionen der Hausbanken in den letzten vier Monaten verändert haben, antworteten immerhin 38,4 Prozent, sie hätten sich verschlechtert, 53,1 Prozent sie seien unverändert und lediglich 8,5 Prozent gaben an, sie hätte sich verbessert.

Dazu passt, dass in den Augen der Befragten die Konjunkturpakete der Bundesregierung bislang ins Leere gelaufen sind. Denn obwohl diese gerade dem Mittelstand helfen sollten, gaben 93,1 Prozent der Befragten an, ihr Unternehmen hätte bislang nicht davon profitiert. Ausserdem rechnen lediglich 20,1 Prozent damit, dass ihr Unternehmen in Zukunft von den Konjunkturmaßnahmen Vorteile haben wird.

Weitere Informationen gibt es bei Heise, die Studie selbst gibt es hier zum Download (PDF).

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