Ergebnisse des Cloudcamps Frankfurt

in Home von rjoerges am 07. Oktober 2009

Das hier ist zwar nicht mehr taufrisch, aber dennoch interessant. Am 28. September fand im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt das Cloudcamp statt. Mit einem wenig überraschenden ErgebnisTrotz des aktuellen Hypes um Cloud-Computing Unternehmen weltweit noch ganz am Anfang stehen, wenn es um die praktische Umsetzung geht!

Dazu Hans-Christian Boos, Vorstand von Arago:

Da die IT-Landschaft [bei Cloud-Computing] nicht mehr durch das Unternehmen selbst bereitgestellt und betrieben, sondern von einem oder mehreren Anbietern bezogen wird, steht im Rahmen der Umsetzung neben den üblichen Kosten- und Technikaspekten noch ein ganz anderer Gesichtspunkt im Vordergrund: Besonders wichtig ist für Unternehmen die Frage des Vertrauens und welchen Anbietern guten Gewissens die eigentlichen Daten und unabhängig davon der IT-Betrieb der sensiblen Anwendungen übertragen werden können.

und weiter:

Administratoren sehen sich mit einer vollkommen neuen Herausforderung konfrontiert, weil sich eine virtuelle Infrastruktur von Minute zu Minute ändern kann. Hier die Ursache für ein aufgetretenes Problem zu lokalisieren und zu beheben, ist für einen Menschen nur unter größtem Zeitaufwand möglich, den sich keiner leisten kann. Ein Autopilot, der in der Lage ist, den dynamischen Veränderungen in Infrastruktur und Architektur zu folgen, kann dieses Problem beheben, indem er die meisten Fehler selbst abstellt und nur noch in extremen Ausnahmefällen der Mensch zum Zug kommt.

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Neues rund um Cloud-Computing

in Home von rjoerges am 10. September 2009

Really Simple Syndication (RSS) ist eine Methode, mit der Blogs, Webseiten und Programme Inhalte untereinander austauschen können. So können Anwender beispielsweise Artikel aus News-Portalen mit einem so genannten RSS-Reader lesen oder Webseiten-Betreiber die Headlines von Blogs auf Ihre Homepage einblenden. Eine Technologie, die seit Jahren etabliert ist.

Nun gab der Blog-Hoster Wordpress.com bekannt, dass die rund 7,5 Millionen dort gehosteten Blogs ab sofort ihren RSS-Feed in die Cloud schicken. Will heissen: Dank Cloud-Computing ist ab sofort die Echtzeit-Übermittlung von RSS-Feeds möglich. Ein Feature, dass ohne die neue Technologie nicht zu realisieren wäre. Immerhin geht es dabei bei Wordpress.com um den Transport von rund 50.000.000 Beiträgen pro Woche. Wie gesagt in Echtzeit, dass heißt sobald ein Beitrag online gestellt wird.

Consumer-Angebote waren die ersten, die massiv die Cloud nutzten. Angefangen mit dem Online-Händler Amazon (der mit seinen Web Services auch einen eigenen Cloud-Dienst betreibt), über Google bis hin zu zig Web-2.0-Startups, die sich aus Kosten- und Skalierungsgründen für die neue Technologie entschieden haben. Die Technologie ist also alles andere als unausgereift.

Im Corporate-Umfeld gibt es allerdings noch Bedenken. Vor allem wegen der Datensicherheit, der Frage wem die Daten in der Cloud gehören, wenn sie einmal dort gelandet sind und letztendlich wegen diverser Befindlichkeiten. Beispielsweise einem latenten “Unwohlsein” geschäftskritische Daten in die diffuse “Wolke” zu schicken, statt sie auf eigenen, physikalisch vorhandenen Speichermedien und Servern zu halten. Für letzteres Problem bietet sich allerdings eventuell schon eine Lösung an.

Jetzt droht dem Cloud-Computing laut des Blogs PRmacher neues Umgemach:

Die Bestimmung, dass Personendaten aus der EU nur innerhalb der EU verarbeitet und gespeichert werden dürfen, ist laut Novell in DACH “erschreckend”, “politisch gefährlich” und eine Bedrohung für das gesamte Konzept des Cloud Computing. Begründung: Damit würden große Datensammlungen begünstigt, die dann umso gefährdeter wären, von Hackern angegriffen zu werden.
Diese Sichtweise ist natürlich zumindest zweifelhaft. So schreibt PRmacher weiter:
Selbstverständlich ahnen wir die Motivation eines Players wie Novell, solche Ängste zu schüren. Sie sind aber nebensächlich. Politisch gefährlich ist nicht, wenn persönliche Daten in der EU bleiben, sondern wenn sie außerhalb der EU gespeichert werden, etwa in den USA, wo dortige Institutionen sie nach Belieben analysieren und weiterverarbeiten können – sogar mit ausdrücklicher politischer Legitimation und ohne richterliche Aufsicht.
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Die Bedeutung des Internets für B2B

in Home von rjoerges am 30. Juli 2009

Das Fürther Institut für Markenführung (IFOM) hat eine interessante Studie (PDF) herausgegeben. Das Fazit: B2B-Unternehmen wissen zwar um die Bedeutung des Internets, trotzdem fehlt es ihnen aber offenbar an einer überzeugenden Web-Strategie.

  • So halten etwa 70 Prozent der Unternehmen das Internet für “sehr wichtig” bzw. “wichtig” in Bezug auf “Schnelligkeit der Geschäftsabwicklung“. Nur ca. 25 Prozent bestätigen jedoch, einen substantiellen Anteil (mehr als 40 Prozent) ihrer Geschäftsprozesse mithilfe des Internets abzuwickeln.
  • Einerseits wird der Einfluss des Internets entlang des Kaufentscheidungsprozesses von ca. 40 Prozent der befragten Unternehmen als sehr hoch/hoch beurteilt. Andererseits wird dessen Bedeutung für einen direkten Erfahrungsaustausch eher gering eingeschätzt.
  • Aktuelle Internettrends wie „Video Content“ oder “Social Networks“ werden in Unternehmen durchaus eingesetzt. Die Ermittlung relevanter Online-Kennzahlen und der konsequente Einsatz von Kennzahlensystemen, welche für eine flexible, erfolgsorientierte Steuerung des Online-Marketings unerlässlich sind, werden jedoch klar vernachlässigt.
Dabei ergeben sich selbst für kleine und mittlere Unternehmen dank Cloud-Computing und SaaS vollkommen neuen und vor allem kostengünstige Möglichkeiten ihr Internet-Geschäft online zu bringen.
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Immer mehr ISVs beginnen sich auf „Software zur Miete“ umzustellen

in Trends und Themen aus der Branche von Redaktion am 26. Mai 2009

Gartner prognostiziert, dass bis 2012 bereits ein Drittel der Ausgaben für Unternehmenssoftware auf die „Miete” anstatt auf den Kauf von Lizenzen entfällt. Höchste Zeit also, dass sich Independent Software Vendors (ISVs) darauf einstellen, künftig ihren Kunden als „Vermieter” zu begegnen. Das Beispiel IBM!

Die meisten der großen IT-Anbieter haben inzwischen eigens Programme für die Umstellung ihrer ISV-Partner auf das SaaS-Zeitalter aufgelegt. So betrachtet zum Beispiel IBM das eigene SaaS Partnerprogramm als Teil der IBM Cloud Computing Strategie und konzentriert sich auf ISVs, die ihren Kunden künftig ihre eigens entwickelten Anwendungen auf Mietbasis zur Verfügung stellen wollen.

Welche Vorteile bietet SaaS für ISVs?

Die Vorteile für ISVs, die sich einem der Programme der großen IT-Anbieter anschließen liegen auf der Hand:

  1. Höhere Wettbewerbsfähigkeit
  2. Flexible Bereitstellung von neuen Features und Funktionen je nach Bedarf
  3. Attraktive Preismodelle und niedrige Vorlaufinvestitionen
  4. Spürbare Zeit- und Kostenersparnis
  5. Beschleunigte Erschließung neuer Märkte und neuer Kundengruppen
  6. Schneller Ausbau des Geschäfts mit Bestandskunden

Vernünftige ISV-Programme decken alle SaaS Entwicklungsphasen ab

Die ISV-Programme der großen IT-Anbieter sollten den ISV in allen Phasen der SaaS-Implementierung unterstützen. Am Beispiel der „SaaS Enablement Roadmap” des IBM SaaS Partnerprogramms wird diese „mitwachsende” Unterstützung deutlich:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Phase 1 – Business Strategie

In dieser Phase steht die Entwicklung einer effizienten Business-Strategie im Fokus. Dabei kann der ISV die Tiefe der Unterstützungsleistung bestimmen, ob er in einem kostenfreien Workshop die Erfahrungen aus den Best Practices nutzt oder tief greifende Business-Analysen benötigt.

Phase 2 – Lösungsarchitektur

IBM prüft gemeinsam mit dem Kunden, wie die Anwendung für SaaS angepasst werden können und berät bei der Festlegung und dem Design der Architektur.

Phase 3 – Umsetzung der Lösungsarchitektur

In der dritten Phase geht es an die Umsetzung des SaaS-Projekts. IBM bietet dabei Unterstützung beim Projektmanagement, bei der Anwendungsarchitektur, bei der Implementierung und über den gesamten Lifecycle der Anwendung hinweg.

Phase 4 – Betrieb der Lösung

IBM stellt seinen Kunden Managed Hosting Services zur Verfügung und unterstützt so Anforderungen an den Betrieb. SaaS-Lösungen werden in zertifizierten, professionellen Rechenzentren der IBM in Deutschland mit höchsten Sicherheits- und Verfügbarkeitsstandards betrieben. Auf Wunsch kann die Lösung auch in jedem anderen EU-Mitgliedsland, in Asien oder Amerika gehostet werden – bei gleichen Sicherheits- und Verfügbarkeitsstandards.

Phase 5 – Absatz

In der fünften Phase kommt professionelle Marketingunterstützung durch IBM hinzu, um die Marktpräsenz der SaaS-Lösung zu steigern und den Erfolg zu fördern.

 

ISV-Programme der anderen großen IT-Anbieter für SaaS-Anbieter sehen ähnlich aus. Die discuss & discover ist ein guter Rahmen, um mit potenziellen Hosting-Partnern über neue Business Opportunities zu sprechen und sich mit Gleichgesinnten in konzentrierter Atmosphäre über eigene Erfahrungen auszutauschen.

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Computern in der Wolke – Cloud Computing gehört die Zukunft

in Trends und Themen aus der Branche von Redaktion am 26. Mai 2009

Seit mehreren Monaten schon geistert der Begriff „Cloud Computing” durch die Schlagzeilen der IT-Medien. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Grid Computing, bei dem es um reine Rechenleistung geht, und Software as a Service (SaaS), also die Bereitstellung skalierbarer IT-Services einschließlich standardisierter Anwendungen über das Internet.

Eines Tages wird es sich für viele Unternehmen einfach nicht mehr lohnen, eigene Server zu betreiben. Philipp Huber, COO des Cloud-Providers XCalibre Communications, drückt es so aus: „Es wird wahrscheinlich nur noch ein bis zwei Jahre dauern, bis Cloud Computing effizienter ist als die weltweit bestgeführten IT-Organisationen in Unternehmen.”

Vom SaaS-Paradigma unterscheidet sich Cloud Computing wie folgt:

  1. Die Infrastruktur des Cloud Computing ist vorgegeben und unterliegt anders als bei SaaS nicht den Entscheidungen des Anwenders.
  2. Die Serverstruktur in der Cloud ist fast immer vollständig virtualisiert.
  3. Die Cloud selbst ist in aller Regel hochverfügbar und weitgehend ausfallsicher.
  4. Die Abrechnung der Cloud-Services erfolgt zumeist auf der Basis konkreter CPU-Stunden oder Datenmengen.

Unternehmen, die heute bereits ihre IT-Strukturen virtualisieren oder moderne Grid-Technologien einsetzen, können schnell, sanft und kostengünstig ins Cloud Computing migrieren. Dabei können einzelne Projekte jederzeit – auch zeitlich befristet – in die Cloud verschoben werden, wofür man mit dem Provider in aller Regel keine langfristigen Verträge abschließen muss.

Alle großen IT-Unternehmen bieten heute eine mehr oder weniger umfangreiche und konsistente Produkt- und Lösungspalette für das Arbeiten in der Cloud an.

Betrachten wir als Beispiel einmal Oracle: Zu den zentralen Elementen für eine Oracle-basierte Cloud gehören

  1. Oracle Real Application Clusters (RAC) unterstützt den Einsatz einer einzelnen Datenbank in einem Cluster von Servern mit hoher Fehlertoleranz und Skalierbarkeit, ohne dass Anwendungen geändert werden müssen.
  2. Oracle Automatic Storage Management (ASM) vereinfacht das Storage Management quer über alle Server- und Speicher-Plattformen.
  3. Oracle Virtual Machine (VM) als Teil des Oracle On Demand Managed Services Grid, das  neben Oracle Applikationen auch Applikationen anderer Anbieter, sowie Fusion Middleware und Linux unterstützt.
  4. Oracle Application Grid vereinfacht die Verteilung von Hardware-Ressourcen auf die Applikationen und steigert so die Effizienz, die Skalierbarkeit und die Service Levels.

Mit diesen Werkzeugen realisieren Unternehmen jeder Größe unabhängig von der Branche, der sie angehören, heute zentrale Vorteile:

  1. Reduzierung des Platzbedarfs für die IT um bis zu 80 Prozent
  2. Senkung der IT-bezogenen Energiekosten um bis zu 60 Prozent
  3. Verbesserte Service Level Agreements
  4. Kostensenkung für Anwendungen um bis zu 30 Prozent
  5. Senkung der Personalkosten
  6. Effizientere Nutzung der Ressourcen durch Ausgleich von Spitzenlasten
  7. Flexibilisierung der Geschäftsprozesse
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Der Markt für IT as a Service boomt

in Trends und Themen aus der Branche von Redaktion am 26. Mai 2009

IT as a Service ist nicht mehr aufzuhalten. Laut Forrester Research setzt bereits ein Fünftel aller Unternehmen in Nordamerika und Europa IT as a Service ein oder betreibt entsprechende Pilotprojekte. Der Hintergrund des Erfolgs: Jedes Unternehmen kann mit SaaS schnell und einfach seine IT-Kosten senken.

Dabei reicht der Einsatzbereich von Business Intelligence und Collaboration über CRM, Digital Asset Management, Enterprise Content Management und ERP,  bis hin zu Storage und Supply Chain Management.

Besonders schnell wird sich das neue IT-Paradigma – folgt man den Experten von Forrester – bei Web-Konferenzen, CRM und im Storage-Bereich durchsetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Software as a Service hat den Durchbruch längst geschafft. Heute gibt es klassische Kauf-Software, wie zum Beispiel traditionelle SAP-Anwendungen, aber auch reine SaaS-Angebote, wie zum Beispiel die Services von Salesforce.com. Die meisten Softwareangebote aber liegen irgendwo zwischen reiner Kauf- und reiner SaaS-Software.

Künftige Produktentwicklungen verzichten kaum mehr auf Service-Komponenten. Die Entwicklung der nächsten Generation von Microsoft Office oder künftige Windows-Varianten („Azure”) sind hierfür ein Beispiel. Vielfach werden die Grenzen gar nicht mehr sichtbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es geht also nicht um die Frage „Kauf-Software oder Miet-Software”, sondern darum, wie künftig mit heterogener Kauf-Miet-Software optimal umzugehen ist:

  • Wann lohnen Miet-Komponenten?
  • Welche Formen von Miet-Software gibt es überhaupt? (die Spanne reicht von kostenloser, weil werbefinanzierter, Software über Cost-per-use bis zur beinahe klassischen Mietlösung)
  • Welche Vorteile gibt es und was sind die Voraussetzungen dafür, dass sich die Vorteile auch wirklich realisieren lassen?
  • Wie ist ein optimales Software Asset Management aufzusetzen?

Der Markt für IT as a Service ist gigantisch

  • IDC erwartet für SaaS für 2009 ein Marktwachstum von 40,5 Prozent.
  • Gartner erwartet für SaaS für 2009 bis 2011 ein Marktwachstum von 100 Prozent.
  • Allein der Markt für ERP as a Service für den Mittelstand liegt laut SAP weltweit bei 1,2 Millionen Unternehmen bzw. mehr als 11 Milliarden Euro.
  • Der weltweite Markt für Unified Communications als SaaS liegt laut Radicati Group schon im Jahr 2012 bei mehr als 20 Milliarden Euro.

IT as a Service geht jeden an

Dabei geht das Thema IT as a Service heute jeden an, der sich mit IT beschäftigt. Denn jeder kann aus dem neuen Geschäftsmodell Nutzen ziehen:

 

 

 

 

 

 

 

 

Allein durch den Einsatz von SaaS-Strategien im Bereich CRM erwartet Gartner für mittelständische Unternehmen ein Einsparungspotenzial zwischen 25 und 40 Prozent. Grund genug, sich auf der discuss & discover nach SaaS-Alternativen umzusehen!

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