Video: Interview mit Achim Berg zum Launch von Windows 7 und Windows Server 2008 R2

in Home von rjoerges am 22. Oktober 2009

Kurz nach der Microsoft-Pressekonferenz zum Windows-7-Launch am 22.10.09 auf der discuss & discover war Achim Berg, der Chef von Microsoft Deutschland, so freundlich uns ein spontanes Interview zu geben. Herr Berg erklärt hier noch einmal die wichtigsten Fakten zum neuen Betriebssystem Windows 7 und zum neuen Windows Server 2008 R2.

Informationen zu Windows 7 gibt es übrigens hier und zum Windows Server 2008 R2 hier. Weitere Informationen zu den Inhalten der Microsoft Pressekonferenz auf der discuss & discover gibt es im Pressebereich der Microsoft Homepage.

discuss & discover: Interview mit Achim Berg zum Launch von Windows 7 from Richard Joerges on Vimeo.

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Hybrid-Lösung aus lokaler IT und Cloud-Computing

in Home von rjoerges am 26. August 2009

Gerade eben hat Amazon den Start seines neuen Dienstes Amazon Virtual Private Cloud (VPC) bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um eine Art Brücke zwischen der Cloud und der lokalen IT des Kunden, ähnlich einem VPN. Bemerkenswert ist das unter anderem deshalb, weil es die Bedenken einiger Unternehmen hinsichtlich Cloud-Computing zerstreuen könnte, die es immer noch in großem Umfang gibt. Der Clou an der neuen Lösung ist, dass es die Vorteile zweier Welten verbindet: Die Sicherheit der hauseigenen IT mit der Skalierbarkeit der Cloud. Ob dabei noch der Begriff Cloud gerechtfertigt ist, sei erstmal dahingestellt.

Ein weiteres Thema, dass von vielen IT-Verantwortlichen kritisch gesehen wird, ist der tatsächliche physikalische Speicherort in der Cloud. Passend dazu, ein Zitat aus einem lesenswerten Beitrag von Computerwoche.de:

In einer Speicher-Cloud liegen die Unternehmensdaten oft auf derselben Platte wie die von anderen Nutzern. Was aber, wenn beispielsweise Ermittlungsbehörden oder Geheimdienste das Medium konfiszieren? Sind dann die Daten immer noch geschützt? Die Gesetzeslage ist hier nicht eindeutig.

Auch hier scheint die Amazon Virtual Private Cloud eine Lösung zu sein. Zumindest, wenn man dem Schaubild im Amazon Web Services Blog glaubt.

Spannend wird auf jeden Fall sein, ob andere Cloud-Anbieter mit ähnlichen Lösungen nachziehen werden. Dem Thema Cloud-Computing könnte auf diese Weise jedenfalls sicherlich auf die Sprünge geholfen werden.

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Trend zu Netbooks ungebrochen

in Home von rjoerges am 17. Juli 2009

Die ersten Netbooks kamen vor rund eineinhalb Jahren auf den Markt. Kaum jemand hat damals geglaubt, dass die preiswerten Mini-Notebooks die Rettung für die krisengeschüttelte PC-Industrie werden würden. Tatsache ist allerdings, dass die neusten Marktforschungszahlen genau das belegen.

So erwarten die Marktforscher von DisplaySearch, dass noch in diesem Jahr rund 33 Millionen Netbooks weltweit abgesetzt werden. Sie werden damit bei mobilen PCs einen Marktanteil von 20 Prozent erreichen. Ausserdem wird der florierende Netbook-Absatz dafür sorgen, dass die Verkäufe von Mobil-Computern insgesamt um gut 11 Prozent im Jahr 2009 zulegen werden. Ohne die Netbooks gäbe es dieses Jahr weltweit im Vergleich zu 2008 lediglich einen stagnierenden Absatz.

Allerdings darf auch nicht verschwiegen werden, dass sich die Netbooks nicht in allen Märkten gleich gut verkaufen. Während in EMEA, Nordamerika und Japan mit eher geringeren Verkäufen zu rechnen ist als 2008, warten Lateinamerika, China und der asiatisch pazifische Raum mit Zuwachsraten um die 20 Prozent auf.

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EU-Kommissarin fordert mehr Cloud Computing in Europa

in Home von rjoerges am 15. Juli 2009

Viviane Reding, für IT, TK und Medien zuständige EU Kommissarin, hat vor kurzem in Brüssel eine bemerkenswerte Rede gehalten. Ihr Titel: “Digital Europe – Europe’s Fast Track to Economic Recovery“. Besonders aus Sicht der IT- und TK-Branche sind die darin aufgestellten Forderungen und Maßnahmen Balsam auf der Seele.

Im Kern geht es darum, die wirtschafliche Erholung nach der Bankenkrise durch diverse Investitionen in, und Maßnahmen rund um die IT und TK in Gang zu setzen. Frau Reding setzt dabei auf diverse Maßnahmen, die kurzfristig noch in diesem Jahr von der EU realisiert werden können und eine mittelfristige Prioritätenliste rund um die digitale Wirtschaft in Europa.

Dabei geht es unter anderem um den Ausbau des europäischen digitalen Breitbandnetzes, die 3G- und LTE-Infrastruktur, damit die Mobile-Telekommunikationswirtschaft angekurbelt werden kann, und um die Vereinheitlichung und Vereinfachung der europäischen Urheberrechtsgesetze. Letzteres ist notwendig um die europäischen Online-Dienste zu stärken, damit sie der amerikanischen Konkurrenz Paroli bieten können.

Eines von vielen bemerkenswerten Zitaten aus Frau Redings Rede lautet:

Web-based services called ‘cloud computing’ are the medicine needed for our credit-squeezed economy.

So beklagt sie, dass gerade die kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) in Sachen ITK hinterherhinken. Cloud-Computing könnte ihnen helfen, weil dadurch fixe IT-Kosten zu variablen Kosten würden und sich so auch weniger finanzstarke Unternehmen IT-Ressourcen leisten könnten. Und weiter:

However, today these new services are nearly all US-owned and US-based. Once again, the US has started to exploit a business model before Europe has managed to do so. We cannot let this continue. In my view, we need a major effort to set up Europe-hosted “clouds” to give European SMEs access to fast, open and productivity enhancing services. A recent study estimated that online business services could add 0.2% to annual GDP growth, create a million new jobs and allow hundreds of thousand of new SMEs to take off in Europe over the next five years. So what are we waiting for?

Btw: SMEs steht für “Small and medium enterprises”, zu Deutsch KMUs oder kleine und mittlere Unternehmen.

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IT – 7 Sofort-Maßnahmen in der Krise

in Tipps für Manager von Redaktion am 02. Juli 2009

In schwierigen Zeiten wird immer auch auf die großen Budgetpositionen geschaut. Und da ist dann die IT oft ganz oben mit dabei und wird unter besondere Beobachtung gestellt. Damit wird dem CIO ein Argument in die Hand gegeben, das sich mit etwas Geschick gut nutzen lässt, um Dinge zu Grabe zu tragen, die in „normalen” Zeiten unantastbar sind.

Gehen Sie in den intensiven Dialog mit den Unternehmensbereichen und Fachabteilungen, um das Leistungsportfolio der IT zu überprüfen. Jetzt ist eine gute Gelegenheit zusammen mit den Kollegen Hand an „heilige Kühe” zu legen:

1. Bewerten Sie alle laufenden und geplanten Projekte neu und konzentrieren Sie sich auf die Projekte mit dem größten Nutzen. Überprüfen Sie die Anforderungen und eliminieren Sie Funktionen, die viel Mühe machen, aber verzichtbar sind ohne den Projekterfolg wesentlich zu beeinträchtigen. Die Kleinigkeiten kosten ja oft am meisten und bringen nicht viel.

2. Durchleuchten Sie gemeinsam die Service-Levels und passen Sie diese dem tatsächlichen Bedarf an. Muss das Help-Desk tatsächlich bis 19:00 erreichbar sein, obwohl in der letzten Stunde fast keiner mehr im Büro ist? Müssen manche Systeme hochverfügbar sein, obwohl ein Ausfall keinen wirklichen Schaden anrichten würde?

3. Identifizieren Sie antiquierte Systeme, die Ihnen seit Jahren viel Zeit und Geld kosten obwohl schon längst Alternativen im Haus sind. Die Nutzer, für die das System „unverzichtbar” ist, müssen jetzt schon gute Argumente bringen, ihr „Lieblingskind” zu erhalten.

4. Suchen Sie nach redundanten Services, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Muss die IT wirklich alle Handy-, Smartphone-, Blackberrie-Modelle unterstützen, muss man über VPN, Web-Gateways und Einwahl den x-fachen Zugriff auf das Firmennetz bereitstellen?

5. Überprüfen Sie alle Wartungsverträge, Vereinbarungen mit Dienstleistern und externen Spezialisten. Kündigen Sie konsequent, was Ihnen überdimensioniert erscheint, fordern Sie von den Anbietern alternative Vergütungsmodelle und Preisnachlässe. Auch die Anbieter sind froh um jeden Kunden, der ihnen erhalten bleibt, da lassen sich viele auch auf schlechtere Margen ein.

6. Kaufen Sie jetzt, wenn das noch geht, fehlende Lizenzen und Hardware. Die Hersteller haben fast alle Probleme und sind froh über jeden Abschluss. In Krisenzeiten lässt sich viel Geld bei Anschaffungen sparen, die sowieso auf Sie zukommen.

7. Überprüfen Sie die geplanten bzw. notwendigen Trainings. Oft hat man das Know-how in den eigenen Reihen, verlagern Sie externe Schulungen nach innen, lassen Sie die eigenen Spezialisten die Kollegen schulen. Das spart Geld, fördert den Zusammenhalt der Mannschaft und erhöht das interne Wissen.

Die Liste der Maßnahmen, die jetzt und trotz Krise ergriffen werden, ließe sich noch fortsetzen. Entscheidend ist die Konzentration auf die Dinge, die in normalen Zeiten nicht durchsetzbar wären. Und Sie sollten sich darauf konzentrieren, Ihre IT für den nächsten Aufschwung fit zu machen, der kommt bestimmt und dann ist es nötig, den eigenen Stall in Ordnung zu haben. 

Autor
Michael Jost
Head of IT-Consulting
Mitglied des SCOPAR-Beratergremiums
SCOPAR – Scientific Consulting Partners
Maximilianstraße 35a
D – 80539 München
Fon: +49 – 89 – 958 98 065
Fax: +49 – 89 – 958 98 066
E-Mail: info@scopar.de
Web: www.SCOPAR.de

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Conference Highlights – Die Top-Trends der IT im Überblick

in Neues von der discuss & discover von Redaktion am 02. Juli 2009

Peter Waldleitner (Geschäftsführer, 3G Media GmbH / Team discuss & discover)

SaaS, Cloud Computing, Unified Communication & Collaboration, Mobility: Die IT in Unternehmen ändert sich nachhaltig. Erfolgreiche Unternehmen setzen dabei immer stärker auf effiziente und flexible IT-Infrastrukturen. Die dreitägige, hochkarätig besetzte Conference auf der discuss & discover gibt einen Überblick über die Top-Trends der IT.

Schnellere Produktlebenszyklen, neue Märkte und ein starker Wettbewerb gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten führen zu einer Beschleunigung der Unternehmen. Um Chancen nutzen zu können und Herausforderungen schneller zu meistern, modularisieren und virtualisieren sich Unternehmen mehr und mehr. Eine Konzentration auf das Kerngeschäft erfordert aber gleichzeitig auch die Notwendigkeit nach Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, die räumlich und oft auch zeitlich voneinander getrennt sind. 

Eine effiziente und flexible IT spielt dabei eine Schlüsselrolle, um erfolgreich am Markt agieren zu können. Neue Technologien und Tools wie Software as a Service, Cloud Computing, Storage as a Service, Unified Communication und Teamsites sind die Antworten auf die neuen Herausforderungen. Das Wachstum der neuen Technologien ist dabei enorm. So wird allein der Umsatz mit Software aus dem Bereich WebConferencing und Team Collaboration nach einer Erhebung von Gartner in Europa in den nächsten Jahren jährlich um über 20 Prozent wachsen. 48 Prozent aller großen und mittelständischen Unternehmen in Europa werden in den nächsten Jahren nach einer Forrester-Umfrage in Enterprise 2.0-Technologien investieren.  Allein für Software as a Service erwartet Gartner bis 2011 ein Marktwachstum von 100 Prozent. 

Die Veränderung der IT berührt in Unternehmen jeden Bereich. Ziel der CEOs bleibt es, Kosten zu senken und das Unternehmen auf die Zukunft auszurichten. CIOs suchen nach kurzen Implementierungszeiten und einem Ausgleich von saisonalen Anforderungen. Fachabteilungen setzen auf flexibles Workgroup Computing und garantierten Service.  Konzentriert, praxisnah und auf Top-Niveau werden die aktuellen Themen der IT auf der discuss & discover Conference diskutiert. Neben internationalen Top-Speakern und Vordenkern wie Don Tapscott sowie Soumitra Dutta zählen auch die CEOs und CTOs nahmhafter Unternehmen wie Amazon, Cisco, Citrix, Google, Microsoft, Nokia, Salesforce, T-Mobile und Vodafone zu den Sprechern auf der Conference. Die CIOs aus Groß- und mittelständischen Unternehmen geben zudem einen Einblick in die praktische Umsetzung der neuen IT-Infrastrukturen.

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