Hybrid-Lösung aus lokaler IT und Cloud-Computing
Gerade eben hat Amazon den Start seines neuen Dienstes Amazon Virtual Private Cloud (VPC) bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um eine Art Brücke zwischen der Cloud und der lokalen IT des Kunden, ähnlich einem VPN. Bemerkenswert ist das unter anderem deshalb, weil es die Bedenken einiger Unternehmen hinsichtlich Cloud-Computing zerstreuen könnte, die es immer noch in großem Umfang gibt. Der Clou an der neuen Lösung ist, dass es die Vorteile zweier Welten verbindet: Die Sicherheit der hauseigenen IT mit der Skalierbarkeit der Cloud. Ob dabei noch der Begriff Cloud gerechtfertigt ist, sei erstmal dahingestellt.
Ein weiteres Thema, dass von vielen IT-Verantwortlichen kritisch gesehen wird, ist der tatsächliche physikalische Speicherort in der Cloud. Passend dazu, ein Zitat aus einem lesenswerten Beitrag von Computerwoche.de:
In einer Speicher-Cloud liegen die Unternehmensdaten oft auf derselben Platte wie die von anderen Nutzern. Was aber, wenn beispielsweise Ermittlungsbehörden oder Geheimdienste das Medium konfiszieren? Sind dann die Daten immer noch geschützt? Die Gesetzeslage ist hier nicht eindeutig.
Auch hier scheint die Amazon Virtual Private Cloud eine Lösung zu sein. Zumindest, wenn man dem Schaubild im Amazon Web Services Blog glaubt.
Spannend wird auf jeden Fall sein, ob andere Cloud-Anbieter mit ähnlichen Lösungen nachziehen werden. Dem Thema Cloud-Computing könnte auf diese Weise jedenfalls sicherlich auf die Sprünge geholfen werden.








