Business Intelligence: Die vier häufigsten Irrtümer

in Home von rjoerges am 01. September 2009

Information Builders, ein Anbieter von Business-Intelligence-Lösungen, hat die vier gängigsten Irrtümer rund um BI-Anwendungen zusammengestellt. Interessant für alle Unternehmen, die eine Lösung anschaffen wollen, oder mit ihrer gegenwärtigen Lösung nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen. Vielleicht liegt es ja daran:

1. Der durchschnittliche Fachanwender hat das Know-how und die Zeit, BI-Tools zu verwenden.

BI-Tools bieten zwar die Möglichkeit, Informationen zugänglich und verwertbar zu machen, sind aber für die Mehrzahl der Fachanwender einfach zu komplex. Auch wenn die Benutzeroberfläche einfach gestaltet ist, kommt die Komplexität von der Datenseite. Selbst ein einfaches Data Warehouse hat oft eine große Zahl von Spalten mit Daten.

2. Excel wird zur BI-Standardplattform.

Zweifelsohne zählt Excel zu den am häufigsten verwendeten BI-Tools. Dabei war es nie als BI-Tool gedacht. Viele der Daten in Excel-Tabellen sind durch manuelle, fehleranfällige Prozesse entstanden. Die individuelle Nutzung von Excel hat gravierende Auswirkungen auf die Qualität und Konsistenz der Daten; die Folgen sind inkonsistente Datensets, was bei BI nie der Fall sein darf. BI-Anwendungen sollten nur Daten aus zuverlässigen, vertrauenswürdigen Quellen nutzen.

3. Ein Data Warehouse erfüllt alle Informationszugriffs- und Lieferungsanforderungen.

Dies ist ein weit verbreiteter Mythos. Fakt ist: Nicht alle BI-Anwendungen benötigen ein Data Warehouse. Vielen BI-Applikationen ist besser mit Integrations- und Portaltechnologie gedient, die es ermöglicht, dass Daten dort bleiben, wo sie aktuell sind, und bei Bedarf abgefragt werden. Leider bewerten viele Unternehmen nicht im Voraus, ob ein Data Warehouse die richtige Lösung im Einzelfall ist.

4. Es wurde ein BI-Tool ohne einen konkreten geschäftlichen Bedarf angeschafft.

Oft wurden in der Vergangenheit Produkte nach dem Motto angeschafft, „wir brauchen es, weil der Wettbewerber es auch hat“. Diese Herangehensweise ist bei vielen BI-Projekten Grund für das Scheitern. Es wurde etwas angeschafft, um es testen zu können, in einem Pilotprojekt zu installieren oder die Software liegt sogar noch verpackt im Schrank. Unter dem Strich sind erhebliche Ausgaben ohne greifbaren Nutzen angefallen.

Weitere Infos gibt es hier.

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