Entlassene Mitarbeiter – eine Herausforderung für die IT-Sicherheit
"Frustrierte Mitarbeiter, die trotz guter Leistungen entlassen werden mussten, sind derzeit die größte IT-Sicherheitsbedrohung."
Dies geht aus dem e-crime Survey 2009 der KPMG hervor, den die Zeitschrift CIO eben vorstellte. Demzufolge nannten 64 Prozent der befragten IT-Sicherheitsexperten das Gefährdungspotenzial, das vom möglichen Datendiebstahl durch entlassene Mitarbeitern ausgehe, als größte aktuelle Herausforderung für die IT-Security in Unternehmen. 62 Prozent fürchten das Wissen der Ex-Kollegen um die Schwachstellen in der Unternehmens-IT, 61 Prozent ängstigen sich vor Geheimnissverrat durch Ex-Mitarbeiter; und das zurecht, wie eine Studie des US-amerikanischen Ponemon-Institutes ergab, der zu folge jeder zweite entlassene Mitarbeiter Firmendaten klaut.
Diese Zahlen machen deutlich, dass IT-Sicherheit in der Wirtschaftskrise vor völlig neuen Herausforderungen steht. Es geht immer weniger nur um den Schutz vor Viren und Würmern. Die gefährlichten Trojaner stehen inzwischen auf den Kündigungslisten der Unternehmen. IT-Sicherheit wird zu einem Organisationsthema, bei dem es um kompletteStrategien und Lösungen geht; nicht mehr nur um Tools und Features.
Sie hierzu auch die Beiträge im Magazin der discuss & discover, etwa den Beitrag von Josef Vistola (Trend Micro).
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