Making Of: Wie die discuss & discover zu ihrem Namen kam

salat

von Manfred Salat (Team discuss & discover)

Als wir im vergangenen Jahr die ersten Konzepte für das Nachfolge-Event zur SYSTEMS diskutierten, ging es natürlich auch um einen Namen. Man kennt das ja aus der Software-Branche, wenn etwa ein neues Programm geschrieben wird. So wurde vor einigen Jahren bei Microsoft aus „Longhorn” „Windows Vista”. Unser Arbeitstitel lautete zu Beginn „DigitalWorld”, denn im Mittelpunkt unserer ersten Überlegungen standen Diskussionen über die aktuellen Anforderungen der Internetgesellschaft und die Auswirkungen auf eine B2B-Veranstaltung wie die SYSTEMS. Im Laufe der nächsten Wochen wurde uns schnell klar, dass es ein ganzes Bündel an technologischen Trends gibt, auf die wir mit einem neuen Event eingehen wollten.

Allen Trends ist eines gemeinsam: Die Entscheidungen in punkto ITK werden immer komplexer, und allgemeingültige „richtige Antworten” für alle Unternehmen gibt es nicht mehr. Es geht zum Beispiel nicht um die Frage, ob SaaS zum Einsatz kommen soll, sondern darum, wann für ein Unternehmen der beste Zeitpunkt für einen Einstieg ins neue Software-Paradigma gekommen ist. Deshalb musste unser neues Event zukunftsorientiert sein. Es ging nicht darum, eine Übersicht über das Bestehende zu geben, sondern Rat für den richtigen Weg in die Zukunft.

Alle Namensvorschläge sollten international funktionieren, denn das neue Event sollte von vornherein so international wirken wie unser erfolgreicher Kongress Communication World, der in den letzten Jahren parallel zur SYSTEMS stattfand. Und im Zeitalter von „Windows” und „Cloud” dürfte ein englischer Name eigentlich auch niemanden mehr abschrecken.

Zu guter Letzt haben wir uns für einen  Namen entschieden, der nicht den Gegenstand des Events, sondern seinen Charakter kennzeichnet: „discuss & discover“. Dieser Titel drückt aus,

  • dass die Fokussierung von Strategien statt Produkten im Vordergrund steht,
  • dass der Event ein Forum für Diskussion statt nur ein Ort der Präsentation ist,
  • dass dort fokussierte Gespräche mit Entscheidungsträgern ohne Streuverluste stattfinden werden,
  • dass Technologien und Visionen neben konkreten Erfolgsgeschichten Platz finden.

Das Thema des Events kommunizieren wir mit dem Slogan „beyond bits and bytes”, denn wir wollen nicht bei der Präsentation einzelner Technologien stehen bleiben, sondern die Lösungen, Strategien und Perspektiven aufzeigen und diskutieren, die die Anwender aus kleine, mittleren und auch aus großen Unternehmen brauchen.

Wie alle neuen Namen sind natürlich beide Begriffe „discuss & discover” und „beyond bits and bytes” intern wie auch extern heiß umstritten. Aber zwei Dinge sind heute bei uns im Team wirklich akzeptiert:

  • der Name ist unverwechselbar und wird deshalb sehr schnell gelernt,
  • der Name beschreibt exakt das, was wir mit dem Event erreichen wollen.

Deshalb bin ich davon überzeugt, dass er das Zeug hat, auf viele Jahre hin erfolgreich zu sein.


Kategorie(n): Neues von der discuss & discover
Dieser Artikel hat 2 Kommentare



Kommentare zu “Making Of: Wie die discuss & discover zu ihrem Namen kam”

Kommentar verfassen