Willkommen in der Bloggerlounge der discuss & discover
Jetzt ist es also offiziell: „discuss & discover” heißt die Nachfolgeveranstaltung der SYSTEMS und wie Klaus Dittrich, der Geschäftsführer der Messe München International, bereits bei der letzten Pressekonferenz versprochen hat: die Bloggerlounge ist geblieben. Viel mehr als geblieben ist sie eigentlich, wenn man sich das Konzept der neuen Veranstaltung einmal genauer ansieht. Denn rund um die kleine Bloggerlounge herum, sind viele neue interaktive Formate hinzugekommen. Und in den kommenden Monaten sollen es noch weitere werden. Kommunikation und Austausch haben einen ganz besonderen Stellenwert im Rahmen der discuss & discover – dafür steht schon der Name Pate. Social Events, Konferenzen und Lounges wird es geben. Ein Konzept weit weg von dem, was die „gute alte Dame SYSTEMS” über fast 40 Jahre ausgemacht hat, nämlich die vorrangige Vermietung von Standfläche.
Ganz ausdrücklich wünscht sich das gesamte Team der discuss & discover eine offene und rege Diskussion und dieser Blog wird das Forum für unsere gemeinsame Kommunikation sein. Hier werden wir Sie das ganze Jahr hindurch auf dem Laufenden halten und uns mit Ihnen austauschen. Wir freuen uns über Kommentare, Fragen, Anregungen, Wünsche und natürlich auch über Kritik. Konsequent nach unserem Nomen & Omen: discuss & discover.
Dieser Artikel hat 5 Kommentare







Kann mir nicht vorstellen, das diese Veranstaltung was wird. Die
Messe München macht den selben Fehler, wie bei der Systems bisher
auch: Die Zielgruppe wird nicht eingegrenzt:
“Als Besucher adressiert die discuss & discover alle, die als
Entscheider, Entwickler oder Experten an der Entwicklung oder am
Einsatz der IT verantwortlich beteiligt sind.”
Quelle:
http://blog.discuss-discover.com/das-event/daten-fakten/zielgruppen/
Also: Jeder der geschäftlich “irgendwas mit IT” zu tun hat. Das ist
heute: Jede Branche, jede Unternehmensbereich und (fast) jeder
Mitarbeiter.
Allgemeine Buchhaltungs- oder Einkaufssysteme etc. hat heute eh schon
jedes Unternehmen, wenn dann dann besteht nur Bedarf an unternehmens-
oder branchenspezifischen Lösungen. Aber es ist wohl
Zeitverschwendung deswegen zu der Veranstaltung zu kommen:
Mal angenommen, eine Brauerei will sich um branchenspezifische
Software umsehen: Dann wird sie auf so einer Veranstaltung vielleicht
2 oder 3 Aussteller finden, die so etwas im Programm haben. Die
anderen 99% der Aussteller adressieren ganz andere Kunden, für die
Brauerei sind sie völlig uninteressant. Schaut sich die Brauerei aber
auf
einer Messe zum Brauwesen um, sind zwar auch nur die 2 oder 3
Software-Anbieter da, aber die übrigen Stände sind für das
Geschäft der Brauerei eben auch interessant.
Vor 30 Jahren waren IT-Messen sinnvoll, weil die IT-Anwender damals
eine klein genug geschnittene Zielgruppe waren. Und die IT noch wenig
branchenspezifisch. Heute sind “iregendwas-mit-IT-Messen” ziemlich
überholt. Gilt für die CeBit übrigens genauso.
ich bin anderer meinung als timm alexander. die neue veranstaltung wird erfolgreich werden, weil sie in der tat gegenüber herkömmlichen messen etwas neues leistet: sie ist kommunikativer, als eine ausstellung und sie integriert die verschiedenen elemente ausstellung (=messe) plus konferenz plus offene und geschlossene meetings in lounges plus plus plus …
man läuft also nicht einfach über eine ausstellung und besucht stände, sondern findet eine vielfalt an unterschiedlichen kommunikationsformen.
schon durch die integration von forschungs- und universtitätseinrichtungen wird man endlich wieder NEUES finden.
und da sind wir dann auch beim beispiel der brauerei: der mann von der brauerei wird sich dann auf der discuss & discover wohlfühlen, wenn er sich für neue technologien interessiert. wenn er nur eine neue branchenlösung sucht und auch schon weiss, was diese können soll, dann sollte er direkt kontakt mit den zwei oder drei anbietern aufnehmen, die sowas bieten.
wenn er sich aber dafür interessiert, was eine neue branchenlösung leisten muss, damit er auch in fünf jahren noch “up to date” ist, wenn er wissen will, ob das web 2.0 für ihn wichtig ist und wie er sein marketing und seine kundenkommunikation auf die neuen technologien umstellen muss, wenn er wissen will, warum andere mit viralem marketing vielleicht heute schon erfolgreich sind, dann ist er auf der discuss & discover richtig. diese herausforderungen nämlich sind branchenübergreifend. und dann findet sich unser brauer vielleicht schnell in einer interessanten diskussion eines textilhändlers wieder.
dafür ist die discuss & discover da. weil das thema neue technologien heute kein bisschen weniger aktuell und innovativ ist, als vor zehn jahren. und weil diese technologien noch immer begesitern können.
Ich denke auch, dass dieses Konzept eher dem Zeitgeist entspricht. In den USA ist die Kombination aus unterschiedlichen (Firmen-) Workshops und einer begleitenden Ausstellung schon lange erfolgreich.
Ich freue mich jedenfalls darauf und wünsche der Messe MUC viel Erfolg!
Hi, nur mal schnell ein Kommentar, habe gerade diesen Blog entdeckt.
Ich bin auch überzeugt, dass dieses Konzept erfolgreich wird. Die neue Messe wird kommunikativer, vereint Elemente (Messe, Kongress, Events, …), die aktuellen Interessen der Besucher und Aussteller entsprechen. Das Konzept ist bereits bei der initialen Anlage offen gestaltet, das Messe-Team wird Erfahrungen sammeln und lernen und kann das Konzept über die nächsten Jahre “seamless” anpassen.
Wichtig wird es sein, dass ich mich als Besucher vorab informieren, den Besuch der verschiedenen Bereiche strukturiert planen und mich auf dem Gelände mit Messehallen, Event-Places und Kongress-Halle dann gut orientieren kann.
Und wenn ich die Qualität unserer Leads aus dem letzten Systems-Auftritt mit anderen Messeauftritten vergleiche (auch CeBIT), wird’s mir um die Münchner Messe gar nicht bang!
Also dann, viel Erfolg!